"Hallo Frau Ferraris,
Sie haben mich vor kurzer Zeit für meinen Quereinstieg in Zürich gecoacht (Nastia - Nachtasyl), und ich habe versprochen Sie darüber zu informieren wie es gelaufen ist!
Ich wurde angenommen!!! Ich freue mich riesig, damit hatte ich nicht gerechnet!
Was ich Ihnen unbedingt mitteilen wollte ist, dass die Dozenten in Zürich gerade die mit Ihnen gearbeitete Rolle phantastisch fanden!
An dieser Stelle nochmals tausend Dank für die grandiose Arbeit mit Ihnen! Sie haben mir nicht nur mit der Nastia sehr geholfen, ich hatte das Gefühl, nach ihrem Unterricht besonders offen und durchlässig für Emotionen zu sein. Als hätten Sie alle Kanäle in mir freigelegt . Diese Tatsache hat mich ebenfalls durch die gesamte Prüfung begleitet und mich bei meinen Rollen enorm unterstützt.
Ich hoffe, dass wir in Zukunft nochmals die Gelegenheit haben zusammen zu arbeiten. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles Gute!
Ganz liebe Grüße
Kerstin"
Kerstin Schulte Tockhaus, Schauspielschule Zürich, Juli 2010
“Ich habe im April 2009 das erste Mal mit Anita zusammengearbeitet. Ich hatte mehrere Vorsprechen an Deutschen Schauspielschulen und habe mit ihr an einigen Rollen gearbeitet. Sie hat mir dabei geholfen in der Spielweise ruhiger zu werden- ich habe zu schnell gesprochen und war teilweise sehr hektisch. Wir haben außerdem ein bisschen an der Körperhaltung gearbeitet. Sie hat zum Teil Angebote von mir verstärkt oder reduziert. Sie arbeitet sehr genau und präzise an den Rollen. Oft haben wir minutenlang über die Figur und Hintergründe gesprochen. Das hat mir bei der Erarbeitung der Rollen sehr geholfen. Wichtig ist, dass Anita mich nicht inszeniert hat. Die Rollen habe ich mir ausgesucht und hatte schon eine Vorstellung. Anita hat mir nicht feste Formen vorgegeben. Es war ein freies und schönes Arbeiten. Ich konnte mich dabei entwickeln. Dabei hat Sie mir unglaublich geholfen.”
Friederike Majerczyk Kunstuniversität Graz - August 2010
"Die Erarbeitung meiner Rollen war mehr als eine Vorbereitung auf die
Aufnahmeprüfungen. Ich habe in dem halben Jahr grundlegendes Handwerk erlernt, verstanden worum es geht und das bei meiner ersten Erfahrung mit dem Rollenstudium.
Zum ersten mal habe ich gespürt, in meiner Rolle zu leben und dafür bin ich dankbar. Ich bin beim ersten Vorsprechen angenommen worden, das wäre ohne vorher bei Anita aus mir heraus zu brechen nicht passiert. Das war eine der entscheidenden Stationen auf dem Weg, meinen Traum nicht länger zu erwünschen, sondern auch zu verwirklichen."
Patrizia Cavaliere - Berlin 26.3.2010
"Es gibt viele unterschiedliche Schauspiellehrer und mit einigen wenigen davon habe ich im Laufe meines Werdens gearbeitet. Aufgrund gemischter Erfahrungen beschloss ich daher, die Rollen für meine Vorsprechen allein zu arbeiten.
Dann traf ich durch einen sehr guten Menschen auf Anita Ferraris. Noch war ich mitten in der Rollenauswahl und es waren noch ziemlich genau anderthalb Monate, ehe ich das erste Vorsprechen bestehen wollte. Also sagte ich dem Wagnis zu, mich erneut auf die Arbeit mit einem mir fremden Menschen "auszusetzen".
Bereits bei unserem ersten Telefonat ahnte ich, dass wir eine gute Zeit haben würden und es die richtige Entscheidung war, sie zu Rate zu ziehen.
Dieser Eindruck bestätigte sich mit zunehmender Zeit immer mehr. Persönlich habe ich mich mit ihr sehr schnell sehr wohl gefühlt und auch kreativ haben wir in dieser kurzen Zeit sehr rasch, dennoch behutsam und effektiv zusammengearbeitet.
Ich weiß nicht, ob sie jemals einen so schwierigen Schüler hatte:
In anderthalb Monaten wollte ich meine Prüfungen bestehen, hatte für drei von fünf geplanten Rollen noch gar nichts gelernt und einige davon noch nicht einmal ausgewählt.
Von der Arbeit war ich entzückt und erstaunt zugleich. Anita hat sich Zeit genommen, sich mit mir auseinandergesetzt und mich auf ausgezeichnete Weise individuell unterstützt. Unzählige Male verließ ich den Probenraum mit einem breiten Grinsen und fragte mich dann zu Hause, was wir eigentlich gemacht haben. Sie hat es geschafft, mit wenigen, dafür mit genau den richtigen Mitteln die richtigen Knöpfe zu drücken. Dadurch konnten sich sowohl meine Figuren als auch ich selbst von Stunde zu Stunde mehr entfalten. Auch bei der Rollenauswahl, bei der ich unheimlich eigensinnig bin, konnte sie mir mit ihrem herausragenden Gefühl helfen.
In kurzer Zeit kamen wir zu dem Kern meiner Figuren. Völlig frei habe ich verschiedenste Dinge ausprobiert und aus jeder Sackgasse konnte sie mich sehr gekonnt herausmanövrieren.
Alles in allem war und bin ich sehr glücklich über die Zufälle, die uns zueinander führten und bewundere ihr Talent, auf jeden Schüler individuell einzugehen. Jene, die ich kennen lernte, berichteten alle von verschiedenen Arbeitsweisen, immer auf den einzelnen Menschen zugeschnitten.
So soll Schauspiel - und auch Schauspielunterricht - sein!
Nach diesen anderthalb Monaten und dem dritten Vorsprechen freue ich mich nun auf meinen ersten Tag am Mozarteum in Salzburg. Eine renommierte Schule, eine wunderbare Stadt. Und eine wunderbare Erinnerung an die Arbeit mit Anita Ferraris!"
Tim-Fabian H. - 1.Semester Mozarteum Salzburg, 19.03.2010
„Endlich hat es geklappt. Ich studiere im 1. Semester Schauspiel am Konservatorium in Wien. Bis dahin war es ein langer Weg, während dem mich Anita mit Rollenarbeit und Workshops bestens vorbereitet hat. Wichtig war es, dass die ausgesuchten Figuren nicht von einer fremden Idee inszeniert wurden, sondern allein von mir selbst nachempfunden und gestaltet waren. Von verschiedenen Vorübungen bis zu einem Gespräch über soziale Hintergründe eines Charakters fehlte nichts im Unterricht von Anita Ferraris. Sie hat mir auch Hoffnung gegeben, wenn es nach der Endrunde nicht geklappt hat oder ein schlechter Tag Einzug hielt. Das Prinzip bei ihr ist: WEITERmachen, sich WEITERentwickeln und NIE aufgeben. Dafür bedanke ich mich herzlichst!“
Benjamin K. - Konservatorium Wien Universität, 4.11.2009
Ich empfehle Frau Ferraris als eine unglaublich phantastische Schauspiellehrerin. Als Coach versteht sie genau, auf die Potenziale ihrer Schüler einzugehen und dort zu fördern und fordern, wo man sich vorher selber nicht gesehen hat.
Anja Steinwachs -7.12.2009