Die pränatale Psychologie erweitert die Sichtweise
des Menschseins. Nicht allein unsere Kindheit, sondern auch die Erfahrungen
in der Gebärmutter,
in unserem „ersten Zuhause“ prägen uns und entscheiden über
unser Leben. Störungen in dieser frühen Lebensphase erzeugen Reaktionsmuster
und Verhalten, die das ganze spätere Leben beeinträchtigen können.
Wenn das Kind im Mutterleib erlebt, nicht gefühlt zu werden, keine
Resonanz zu bekommen oder ungewollt zu sein, kann es kein Urvertrauen
entwickeln. Ein Gefühl von Verlorenheit, Frustration und Rückzug
stellt sich ein. Das Kind entwickelt verschiedenste “Überlebens – Strategien“,
Muster und Verhaltensweisen, die im erwachsenen Leben seine Persönlichkeit,
Beziehungen und das gesamte Lebensgefühl prägen und beeinträchtigen.
In der Resonanz einer tragenden, sicheren Therapiebeziehung entwickelt sich Verständnis und Akzeptanz für die einst lebensnotwendigen Schutzfunktionen, die das „Überleben“ sicherten.
Es entsteht das entspannte Gefühl, einfach nur da zu sein, das Empfinden, geborgen und gehalten zu werden, nichts tun zu müssen.
In der Regression werden Entwicklungsschritte aus frühkindlicher Zeit nachgeholt und integriert. Durch neue gute Erfahrungen und durch wachsendes Vertrauen in den eigenen Körper und in die eigenen Gefühle wird es möglich, sich vertrauensvoll im Hier und Jetzt auf den Fluss des Lebens einzulassen.
Alchymia: Alchemie war primär eine Art westlicher Einweihungslehre: Indem der Alchimist äußerlich in Geduld übte, in Selbstbeherrschung und in anderen notwendigen Tugenden, und ihm so äußerlich der Stein der Weisen gelang, so wurde er innerlich zu "Gold".