Besenrein

Heute wurde das Haus meiner Mutter, das nun mir gehört, besenrein gemacht. Gottlob ist es mir gelungen, weitaus mehr als die Hälfte der Möbel und der schönen Dinge an Freunde zu verschenken, die “ihre Sachen” vor der Räumung abgeholt haben. Es ist mir eine Freude, dass meine Mutter durch diese Dinge sich in Ihrem Alltag in Erinnerung bringen wird. Und ich bin so froh, dass nicht alles auf die Müllkippe wandert.

Ich selbst habe mir den allerkleinsten Teil genommen, ein paar Fotobände, den TV, Gläser, Besteck, ein paar Bilder, ein paar Gegenstände - und aus. Ich habe keine Lust aus meinem Leben ein Museum zu machen. Aber ein paar Erinnerungen sind mir willkommen - und ich freue mich darüber.

In den letzten Tagen habe ich liebevoll an meine Mutter gedacht. Frieden ist in mein Herz eingekehrt.

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