Astrotherapie
Heute möchte ich im Tagebuch einmal vorstellen, was ich in der Astrotherapie mache:
Um mit der Astrotherapie arbeiten zu können, ist zunächst eine Horoskopberatung mit dem Radix die Grundlage. Am selben oder einem Folgetermin kommt dann die Vertiefung und therapeutische Arbeit ergänzend dazu. Das Horoskop bietet dabei Orientierung und zeigt auch auf, wie die Fähigkeiten und persönlichen Stärken verwirklicht werden können.
In meiner Arbeit als tiefenpsychologische Körpertherapeutin und als Astrologin bin ich dazu übergegangen, Klienten nicht nur astrologisch zu beraten, sondern - wenn Interesse besteht, - die Beratung durch Methoden aus der Körpertherapie zu ergänzen.
Das kann zum Beispiel eine Horoskopaufstellung mit dem eigenen Horoskop sein, in der die einzelnen Planeten in ihrer Wirkung persönlich erfühlt und erspürt werden können. Andere mögliche therapeutische Interventionen in denen die Symbolsprache der Astrologie direkt erfahrbar werden kann sind Musik, Tanz, Atemarbeit, Phantasiereisen, Rollenspiel, Körperausdruck, Arbeit mit inneren Bildern, Ritual.
Blockaden werden anders als im Beratungsgespräch deutlich und körperlich spürbar. Eine Blockade kann zum Beispiel darin bestehen, dass Fühlen und Denken bei der Klientin nicht in Einklang gebracht werden kann und im starken Widerspruch steht. Astrologisch könnte sich das durch ein Quadrat oder eine Opposition von Mond und Sonne ausdrücken. Tiefenpsychologisch könnte diese Konstellation überdies einen Hinweis auf die Spannungen zwischen Vater und Mutter der Klientin geben.
Ich empfehle dann der Klientin in die gegensätzlichen Positionen beider Planeten abwechselnd hinein zu gehen und jeweils aus Sicht des einen Pols zu argumentieren, so dass sich ein intensiver Dialog entwickelt, ein Streit, in welchem die Klientin ihre innere Zerrissenheit fühlen, gestalten und ausdrücken kann. Sie kann spüren, wie sich die beiden Seiten in ihr anfühlen, welcher Teil in ihr sich vielleicht beleidigt zurückzieht oder nicht gesehen fühlt. Lösungsansätze können gemeinsam im Dialog erarbeitet und ausprobiert werden. Meist geht es erst einmal um das Wahrnehmen und Akzeptieren, um Respekt und schließlich auch um Entwicklung von Verständnis und Bereitschaft zur Veränderung, damit in kleinen Schritten Blockaden und Hemmungen aufgelöst werden können.





