Erste Kritiken
Kölnische Rundschau, 29. September 06
Leidensweg eines Hirtenmädchens
“Wer leuchten will, muss brennen”: Anita Ferraris porträtiert Jeanne d’Arc
“Wer leuchten will, muss brennen”, so lautet der Titel einer neuen Inszenierung von Anita Ferraris. Nach Jahren der Abstinenz vom Theater präsentiert die renommierte Kölner Regisseurin ein Jeanne d’Arc-Projekt in der Orangerie des Volksgartens…Der intensivste Moment der Aufführung liegt in jener Situation, in der Jeanne im Gefängnis von den Engländern vergewaltigt wird und der Schrei stumm bleibt - das Publikum kann sich selbst vorstellen, wie dieser Schrecken erlebt worden sein mag…Tine Kiefl stellt große Gefühle kraftvoll und überzeugend dar…famose Bühnenleistung…
Kölner Stadtanzeiger, 29. September 06
“Wer leuchten will, muss brennen” in der Orangerie
Das Leben der Jeanne d’Arc als Musterbiografie einer Gotteskriegerin: einen spannenden Ansatz hat Anita Ferraris gewählt. Mit Anleihen bei den großen Bühnenfassungen dieses Stoffs gestaltet sie in der Orangerie einen Monolog für die Schauspielerin Tine Kiefl…
…liefert Ferraris eine dicht inszenierte Aufbereitung der Heiligenlegende, durchbrochen von psychologisch subtileren Szenenfragmenten…





