Premiere vorverschoben!
Wer leuchten will, muss brennen
Jeanne d’Arc, ein Projekt für eine Schauspielerin
Premiere: 27. September
2. Vorstellung 28. September
Mögliche dritte Vorstellung:
26. Oktober
Der Theaterabend lässt die Figur der heiligen Johanna, die 1431 mit 19 Jahren auf dem Marktplatz in Rouen als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, wieder auferstehen.
Eine junge schwangere Frau mit Namen Johanna findet beim Aufräumen ein Buch über Märtyrer. Es ist ein Buch, das sie als Kind innig geliebt hat. Sie erinnert sich als kleines Mädchen mit Begeisterung Märtyrerin gespielt zu haben, am liebsten Jeanne d’Arc. Immer mehr steigt sie in der Erinnerung in deren Geschichte ein…eine andere Johanna wird lebendig, eine, die vor mehr als 500 Jahren lebte, die als heilige Jungfrau mit einer weißen Fahne, auf der die Madonna abgebildet war auf hohem Ross die Truppen ermutigte, ihnen voran ritt und die von Engländern besetzte Stadt Orleans befreite, - eine der man es nicht gedankt hat, - eine, die in ihrem Prozess mit der Inquisition rief: “Hütet Eure Zungen, Ihr die Ihr Euch meine Richter nennt, denn eines Tages werdet Ihr gerichtet. Doch Eure Strafe wird die meine übertreffen!”, - und die dennoch hingerichtet wurde.
Johanna heute und Johanna damals – eine Auseinandersetzung mit der historischen Johanna von Orleans, mit denen, die ihre Geschichte berührte, großen Dichtern wie Schiller, Shaw, und Anouilh.
Unser Konzept zielt dabei insbesondere auf die für uns Frauen existentielle Frage: Leben wir besser, wenn wir ganz in unserem Körper aufgehen, das Leben hier und jetzt bejahen, Kinder gebären und aufziehen oder, wenn wir uns ideologisch als Künstlerinnen mit einer Mission kämpfend für eine bessere Welt identifizieren, um in letzter Konsequenz auf Mutterschaft und Liebe zu verzichten und für eine Überzeugung „sterben“ ?
Mit: Tine Kiefl
Regie und Textbearbeitung: Anita Ferraris





